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    Wen nehmen wir auf

    Erwachsene Frauen und Männer mit substanzbezogenen Störungen nach erfolgreicher Entwöhnungsbehandlung Phase 1 mit weiterhin bestehendem Rehabilitationsbedarf, insbesondere bei der selbstständigen Lebensführung und beruflichen (Re-) Integration.

    Folgende Suchtstörungen können behandelt werden:

    Indikationen

    • Alkoholabhängigkeit
    • Medikamentenabhängigkeit
    • Drogenabhängigkeit (alle Drogen)
    • Mehrfachabhängigkeit
    • Begleitendes pathologisches Glückspielverhalten
    • Psychische und somatische Komorbidität, die keine stationäre fachspezifische Behandlung erfordert


    Aufnahmevoraussetzungen

    • Regulär abgeschlossene Entwöhnungsbehandlung (Phase 1)
    • Kostenzusage des zuständigen Leistungsträgers
    • Volljährigkeit
    • Freiwilligkeit
    • Rehabilitationsfähigkeit
    • Abstinenzmotivation
    • Behandlungsbereitschaft


    Ausschlusskriterien

    • Akut stationär behandlungsbedürftige allgemeinmedizinische, internistische, neurologische oder psychiatrische Erkrankung, insbesondere akute Psychosen mit im Vordergrund stehender produktiver Symptomatik
    • Akute Suizidalität
    • Schwere, die Rehabilitionsfähigkeit erheblich reduzierende hirnorganische Beeinträchtigungen
    • Für eine medizinische Rehabilitation Sucht nicht ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
    • Pflegebedürftigkeit
    • Schwere Mobilitätsstörung (Rollstuhlfahrer)
    • Schwerste Sehstörung
    • Substitutionsbehandlung

    Die Dauer der Adaptionsbehandlung richtet sich nach den Vorgaben des zuständigen Kostenträgers und beträgt in der Regel zwischen 12 und 16 Wochen.