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    Statements

    Dr. Dieter Geyer (Chefarzt)

    „Seit langem wird für Suchtkranke die bessere Verzahnung der medizinischen mit der beruflichen Rehabilitation gefordert. Arbeitslosigkeit stellt ein führendes Rückfallrisiko für Suchtkranke dar. Zugleich bringen nicht alle erfolgreichen Absolventen einer Entwöhnungsbehandlung die Voraussetzungen für eine gelingende (Wieder-)Eingliederung in das Erwerbsleben mit. Nun ist es uns gelungen, mit unseren Kooperationspartnern in Dortmund eine innovative Adaptionsbehandlung zu entwickeln, die genau da ansetzt und einen besonderen Schwerpunkt auf die Verbesserung der beruflichen Wiedereingliederung legt. Wir wünschen uns, dass die neue Einrichtung dazu beiträgt, dass unsere Patientinnen und Patienten zukünftig ein zufriedenes, selbstbestimmtes und beruflich erfüllendes Leben führen können“.

     

    Wolfgang Meyer (Therapeutischer Leiter)

    „In der ersten Phase der Sucht-REHA setzten sich die Patienten und die Patientinnen intensiv mit ihrer Sucht- und Lebensgeschichte auseinander und entwickelten häufig ein neues Lebenskonzept. Im Schutz der Klinik, von Betroffenen im Jargon auch die „Käseglocke“ genannt, wurden erste Erfahrungen mit dem neuen Lebenskonzept und den neuen Lebenszielen gesammelt. Diese Erfahrungen unter dem Druck der alltäglichen Belastungen umzusetzen ist häufig sehr schwer, es wird Enttäuschungen geben und der anfängliche Mut und die anfängliche Begeisterung ist schnell „aufgebraucht“. In der Johannesbad Adaption Dortmund möchte wir als Team Sie gerne in alle Ihren Ressourcen unterstützen, sodass Sie sich ein erfüllendes Leben aufbauen können und wir gemeinsam schwierige Zeiten bei der Umsetzung Ihres Lebensplans bewältigen können“.